Abschied ist ein schweres Wort

Abschied ist ein schweres Wort, und doch so leicht in schöne, melancholische und berührende Geschichten zu packen. Wie in denen, die Georg Magirius in seinem Buch „Abschied“ heraus gegeben hat.

Es ist ein Buch, das mich durch den Herbst begleitet hat. Als Germanistin war es schön, einfach mal wieder einzutauchen in kurze, literarische Texte. Aber ich glaube, auch Nicht-Germanisten können diesem Buch viel abgewinnen.

Es geht ums Reisen, um Trennungen, um Verlust, eben um Abschiede, die wir alle schon so oft erlebt haben, die uns aber immer wieder als unüberwindbares Hindernis erscheinen.

Verpackt in melancholische, lustige, ironische Geschichten haben diese Abscheide unter anderem Robert Gernhardt, Sigfired Lenz, Ulla Hahn, Bert Brecht und viele mehr.

Besonders möchte ich hinweisen auf die Geschichte von Elke Heidenreich, Seltsamerweise war ich bei ihrer so leichten Erzählung am meisten berührt.

Das Buch ist ein Juwel, keine Anleitung zum Abschiednehmen, aber es hilft, Abschiede begreifen zu lernen.

 

Gerog Magirius, Abschied

Edition Chrismon, ISBN 978-3-96038-083-2

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