Zwölf Mal Sehnsucht

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Zwölf Tage hat Juli Zeit, um abzuschließen mit dem was war. Oder um neu anzufangen. Denn Jakob kommt. Mit einer kurzen Email hat er sein Kommen angekündigt. Einfach so. Nach all der Zeit. Und nachdem er ihr damals das Herz gebrochen hat.

Zwölf Tage, das heißt in Julis seltsamen und unorganisierten Leben, zwölf Begegnungen mit unterschiedlichen Menschen, darunter ihr Zahnarzt, Mutter und Vater, sowie Nachbarn. In zwölf kleinen Kapiteln arbeiten wir mit Juli wie in einem Adventskalender die Tage bis hin zum Wiedersehen ab – und am Ende stockt uns mit Juli der Atem.

img_20170104_134753Astrid Rosenfeld  hat mit diesem Roman einmal mehr ein Buch geschrieben, dass ich geradezu verschlungen habe. Es ist kurz, leider, fast wie in einer short story werden die Leser hineingeworfen in Julis Geschichte und man muss sich erst einmal zurecht finden. Dann aber will man eigentlich mehr – und bleibt doch alleine zurück.

Der Roman ist melancholisch, lustig, manchmal absurd, aber ebenso fesselnd und auf seine Art immer wieder traurig. Ein Buch, das ich immer wieder lesen möchte. Besonders die vielen klugen Zitate, welche die Kapitel beenden. 

Astrid Rosenfeld

Zwölf Mal Juli, Diogenes 

ISBN 978-3-257-06935-8

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