Der Hannes und ich

Ja, der Hannes muss schon ein toller Typ gewesen sein. Motorradfan, guter Kumpel, einer zum Pferdestehlen. Und das mit gerade mal knapp 20 Jahren. Aber jetzt, jetzt liegt der Hannes im Koma. Und sein Umfeld zerbricht schier darüber. Für Uli, seinen besten Freund, gibt es nur einen Ausweg: Er setzt sich hin und schreibt dem Hannes Briefe. In denen steht, was er so erlebt, wie er so lebt, ohne ihn, und was so passiert, da ja das Leben weiter geht.

Einen herzergreifenden Roman hat die wunderbare Rita Falk mit ihrem „Hannes“ abgeliefert. Aber dennoch werden der Hannes und ich nicht warm miteinander. Und woran liegt das? An meiner Vorbelastung! Ich bin nämlich Fan der ersten Stunde von ihren Eberhofer-Krimis. Und die Erzählweise im Hannes ist doch sehr ähnlich – nicht weniger gut, aber durchaus ähnlich. Daher habe ich erst einige Kapitel dagegen gekämpft, den Eberhofer loszuwerden (ungern!). Auch erschienen mir die Protagonisten von ihrer Art her um Einiges älter zu sein, als sie tatsächlich waren.

Wer also noch kein Fan vom Eberhofer Franz ist, der sollte es schleunigst werden – aber erst NACHDEM er den Hannes gelesen hat. Denn der Hannes hat es wirklich verdient!

Rita Falk

Hannes

ISBN 978-3-423-28001-3

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