Zum Mond, aber nicht mehr zurück

100_8649Es kommt wirklich nur selten vor, dass ich Bücher nicht fertig lese. Ich gebe jedem Buch eine Chance. Aber das Leseexemplar von „Der Sommer, in dem meine Mutter zum Mond fliegen wollte“ lag viel zu lange immer neben mir in der Küche (dort lese ich meistens) und wir kamen nicht voran. Entsprechend der sommerlichen Hitze im Roman, waren wir träge und kämpften um jede Zeile. Über die Hälfte haben wir zusammen geschafft –  dann musste ich kapitulieren. Es gibt dafür nicht einmal ausreichend Gründe. Ich glaube, wir beide haben einfach nicht zusammen gepasst. Denn die Grundidee gefiel mir sehr.  LARS SAABYE CHRISTENSEN erzählt von einem Sommer in Osloder Jahre später irgendwo anders reflektiert wird. Nämlich vom Schriftsteller Funder, dem Protagonisten, dem wir zuerst als Kind begegnen und der als Erwachsener noch immer an sich selbst zweifelt und auf der Suche nach sich selbst ist. Ein großes Thema, das alle Literaten lieben.

Was auf der Verlagsseite „Wie er schließlich lernt, sich selbst mit anderen Augen zu sehen und der Phantasie gestatten kann, Einzug in seine wirkliche Welt zu halten, ist eine der zärtlichsten Wendungen in diesem großen, berührenden Roman“ heißt, konnte ich leider nirgendwo entdecken. Und dafür entschuldige ich mich. Ich hätte es wirklich gerne entdeckt. Aber Funder und ich, wir suchen wohl besser getrennt weiter. Ich hoffe, dass ein anderer Leser ein Happyend mit diesem Roman erleben kann!

 

LARS SAABYE CHRISTENSEN

Der Sommer, in dem meine Mutter zum Mond fliegen wollte, btb

ISBN: 978-3-442-75417-5

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